Archiv für März 2010

Veranstaltung zur Städtepartnerschaft Hamburg – Dar es Salaam

8.05.2010, Hamburg: Oh wie schön ist Afrika! Ein entwicklungspolitischer und postkolonialer Blick auf die Städtepartnerschaft Hamburg – Dar es Salaam, Symposium.

Hier gibt es das Programm und weitere Informationen!

Es referieren und diskutieren u.a. Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst (Universität zu Köln), Prof. Dr. Elisio Macamo (Universität Basel), Prof. Dr. Louis Henri Seukwa (HAW Hamburg)

Stop Stereotyping Africa

Artikel in der Khaleej Times Online und rezipiert und kommentiert auf dem africa blog, der sich beschäftigt mit „The African Continent continues to suffer from poverty, war, disease and human rights abuses. Why is it possible that this continues into the 21st Century?“

In a recent opinion piece, a political commentator argues that the African continent is too often stereotyped as being filled with violence and poverty. He believes that most people are under the wrong impression about the current state of the continent and that the overall well-being of Africa is much better than people think. He further argues that Africa is ready for an economic boom, much like India and China. He points out how modern many African countries have become and that there are growing industries and productivity. Countries like Nigeria and Tanzania are doing well because of democracy and capitalism. The violence and poverty that we so often associate with Africa only is in a very small portion of the continent, according to the author.

This short opinion article offers a refreshing and optimistic viewpoint on the current state of Africa. But is the author being realistic? Are we under the wrong impression because we only hear about the negative aspects and events within the continent or is Africa as bad as it seems?
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Wie vermeide ich es, rassistische Artikel zu schreiben?

weiß, Schwarz, Rassimus in Wikipedia:

Von andrax, Mitarbeiter der vorwiegend weißen Wikipeda in Deutschland.

Vorbemerkung. Dieser Beitrag setzt die Lektüre des Buches von Noah Sow „Deutschland Schwarz Weiß. Der alltägliche Rassismus.“ (i. F. DSW) voraus. Dieses Buch ist für mich als Mitarbeiter der Wikipedia hier der Anlass, den alltäglichen Rassismus in der Wikipedia selbstkritisch zu reflektieren. Diesen Beitrag versteht ich als den Versuch, die eigenen – meist unsichtbar gehaltenen und unbenannten – weißen Positionen, Blickweisen und Normen in der Wikipedia offen zu legen und für eine Kritik zugänglich zu machen. So notwendig mir dieser Versuch von weißer Seite auch erscheint, ihm geht wie mit dem hier vorgestellten Buch von Noah Sow immer eine Kritik von Schwarzer Seite voraus. Ich habe mich entschieden, diese Kritik von Schwarzer Seite hier sehr deutlich darzustellen und mich an dieser Kritik zu orientieren, weil ich deutlich machen möchte, dass dieser Versuch weißer Selbstreflexion eigener Privilegien nichts Selbstverständliches ist und nicht ohne die vorausgegangene Kritik von Schwarzer Seite stattfinden würde. Ein solcher Versuch instrumentalisiert somit aber in letzter Konsequenz auch diese Schwarze Kritik für sich. Auf dieses Dilemma möchte ich hier deutlich hinweisen. Anregungen, die helfen dieses Dilemma zu überwinden, sind also sehr willkommen.
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